Der Dino ist los!

4. März 2013

Zwei dinoverrückte Jungs im eigenen Haushalt und noch kein Buch über Dinosaurier geschrieben? Das darf doch nicht wahr sein!
Aber halt – gerade ist im Würzburger Arena Verlag mein erstes echtes Kinderbuch erschienen.
Eine (teilweise sogar wahre!) Abenteuergeschichte über einen Jungen und einen legendären „Drachenjäger“, die zusammen tatsächlich den ersten Knochen des legendären T-Rex finden.

ARENA Kat Seite

Dies ist mein erstes Buch für Kinder ab sieben Jahren. Ein spannender Rätselkrimi.
Leseproben findet ihr wie immer unter „Kapitel eins“.
Und wenn ich an eurer Schule vorlesen soll … einfach melden.
Ich komme !-)
Auf bald – Olé


„COMIC ist wie Film ohne Strom!“

7. Juni 2012

… hat mal ein Schüler während einer Lesung zu mir gesagt. Stimmt irgendwie. Da ist mir erst aufgefallen, dass Micky Maus, Donald, Asterix, Gaston und Co mich ebenfalls zum Leser von Büchern und Zuschauer von Filmen gemacht haben könnten.
Entgegen einiger Meinungen taugen Comics oder „Graphic Novels“, wie sie manchmal aufwertend genannt werden, nämlich hervorragend als Einstiegsdroge für spätere Lesebegeisterte. Bei mir und einigen Freunden war es jedenfalls so.

Der Freund und Kollege Daniel Schreiber hat aus dieser Leidenschaft tatsächlich einen Beruf gemacht. Wofür ich ihn sehr bewundere. Aber dazu später mehr.
Daniels erster Comic-Band seiner Trilogie trägt den Titel ANNAS PARADIES und ist Ende letzten Jahres im SPLITTER Verlag erschienen.

Im Frühjahr fragte mich Daniel, ob ich Lust hätte, an einer Special Edition von ANNAS PARADIES mitzuarbeiten. Es ging um ein langes Interview, aufgezeichnet aus Gesprächen, die sich über mehrere Tage erstreckten. In diesem interessanten Austausch habe ich sehr viel über die unglaublich arbeitsintensive und anstrengende Arbeit erfahren, die in so einem Kunstwerk steckt.
(Und ich dachte immer Bücherschreiben wäre anstrengend ;-)

Herausgekommen und gerade anlässlich des Comic-Salon Erlangen 2012 erschienen, ist dieser Sonderband mit dem „Making of“ zu Daniels Comic: „ANNAS PARADIES – Special Edition“

Anlässlich der Buchpräsentation auf dem Comic Salon vom 7. bis 10. Juni 2012 wird es in Erlangen auch eine Ausstellung zu ANNAS PARADIES mit Orginalzeichnungen von Daniel geben. Der Eintritt ist frei.

Mein Sohn Luis und ich reisen am Freitag ebenfalls nach Erlangen, um uns vom 8. bis 10. Juni auf dem Comic Salon umzusehen. Aber nicht nur das, ich möchte Luis auch noch einen anderen Zeichner nahebringen: Die Ausstellung der Arbeiten des frühen Albrecht Dürer in Nürnberg.

Außerdem drücken wir Daniel dann live die Daumen für den diesjährigen Max-und-Moritz-Preis. Dafür ist ANNAS PARADIES nämlich ebenfalls nominiert!

Zum Schluss noch ein Zitat:

„Das einzige, was ich in meinem Leben bedaure, ist, dass ich niemals Comics gezeichnet habe.“
Pablo Picasso 

In diesem Sinn, viel Spaß mit „Annas Paradies“, dem Film ohne Strom ;-)


Wissen für die Welt!

11. Januar 2012

Heute erreichte uns die schöne Neuigkeit, dass unsere Lexika für Mädchen und Jungs 2012 nach Slowenien kommen werden.
Der Verlag Mladinska Knjiga wird „Reine Mädchensache“ und das „Jungenlexikon“ dort veröffentlichen.


Gedanke zu Sprache, zur Weihnacht und Vylsefzia

20. Dezember 2011

Bei meinen Veranstaltungen vergleiche ich Sprache gern mit Musik. Sie haben Klang, Stimmung, können zärtlich sein und streicheln. Sie können allerdings beide auch verstören und dunkle Stimmung verbreiten.

Doch nur Sprache kann eine Waffe und Werkzeug zur Verletzung sein. Und nur Sprache kann den endgültigen Funken der Liebe und einer langfristigen Verbindung schaffen. Das Verständnis zwischen zwei Personen wird durch Sprache erst perfekt … (nunmtja, sagen wir „machbar“ ;-)

Es ist halt das, was nach Paul Watzlawiks „Man kann nicht nicht kommunizieren“ erst richtig losgeht, hehe!

Heute hat mich der Vierjährige gefragt: „Kommt nach Weihnachten eigentlich Vylsefzia?“
„Bitte?“ Ich dachte, ich hätte mich verhört. Aber nein, er wiederholte seine Frage.
(Nun begibt es sich, dass ich oft komische Worte von meinen Kindern höre, da ALLE drei (8 und 4 und 1,8) mit dem STAR WARS-Virus infiziert sind.
„Vylsefzia“ könnte also auch ein Planet im Gammquadranten, etwa Basis einer föderationsnahen Rebellenarmee, sein. Ich habe leider Mitte der 80er hier den Überblick verloren, arbeite aber dran…)

Doch in diesem Moment wusste ich ganz genau, was Jakob meinte. Denn was gemäß der Studie funktioniert, geht auch, wenn man seinen Kindern zuhört:

Zitat:
„Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was wcthiig ist, ist, dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems.“

Schließlich machen Kinder keinen Krach, sondern Zukunftsmusik. Aber das ist ein anderes Zitat und Thema – denn das eigentlich Wunderbare an Sprachneuschöpfungen von Kindern ist die Kreativität, mit der sie Gehörtes in ihrer Welt verankern.
Wir sprechen aber manchmal auch echt ZU undeutlich – „Biener Würstchen“ (Jakob), oder einfach zu schnell „Ey! Lamsang!“ (Luis).

Ich jedenfalls bin sofort zu Block und Stift gestürzt, um dieses tolle Wort (in meiner Sprache) zu notieren, damit ich es nie wieder verlieren kann.

Vylsefzia – was für ein Klang. Was könnte das alles sein.
Vielleicht ein altes tschechisches Zwiebelgericht? Mit gesottenen Streifen des schmackhaften Fleischs von Murmeltier und Gams?
Oder die pazifische, an Sandstränden in Ufernähe vorkommende und der Seerose nicht unähnliche Pflanze aus der Gattung der … Nein. Nein!
Google beißt sich daran übrigens auch die Zähne aus, haha!

Vylsefzia
ist das, was in diesem Jahr nach Weihnachten kommt. Zum Jahreswechsel. Und zwar nur bei uns und nur ein einziges Mal! Denn schon bald wird Jakob es besser wissen. Das kann man schade finden. Ich werde es genießen.

In diesem Sinn – wünschen wir allen eine besinnliche und wundervolle Weihnachtszeit und ein einzigartiges Vylsefzia!!

Oliver & The Gang


Leseförderung (besonders für Jungs)

2. November 2011

Dank des Jungenlexikons und meiner Bücher für Jugendliche habe ich den (nicht gerade uncoolen ;-) Status, besonders Jungs für Bücher interessieren zu können. Und zwar nicht nur für meine … Das möchte ich hier ausbauen:

Neulich in Süd-Tirol, genauer auf Lesereise in Bozen, lernte ich endlich den „Papst“ der Vorleser für Jungs (und natürlich Mädchen !-) kennen: Frank Maria Reifenberg.

Wir sind eigentlich Nachbarn, haben uns aber zuvor leider nie getroffen. Liefen uns also eher zufällig fast 1.000 Kilometer entfernt über den Weg und – ich kann hier nur für mich sprechen -, mochten uns auf Anhieb.
Das liegt zum Teil auch an meinem Respekt vor seiner Art von Veranstaltungen. Der Mann liest nicht einfach nur vor, nein! Der kann es auch in einer Turnhalle durchziehen ;-)

Das sieht man z.B. in einem aussagekräftigen Filmbericht HIER

Für Frank M. Reifenbergs Programme muss man keine Werbung mehr machen. Der Mann ist langfristig ziemlich ausgebucht. Doch da eins meiner Lieblingsworte „trotzdem“ ist, empfehle ich ihn sehr gern – und sein Konzept:

Hier findet man alles: http://frankmariareifenberg.wordpress.com

Als Zugabe den Flyer (pdf-Datei) zur Leseförderung

Lesen soll Spaß machen.


On the Road – Again

8. Oktober 2011

Nächsten Montag fällt der Startschuss. Um acht Uhr (Ein „HUA!“ für Nachtarbeiter ;-) beginnt mit Stuttgart und Umgebung der erste Teil meiner Lesetour-Saison.

Weiter auf der Tourliste stehen (mit Verschnaufpausen zu Hause natürlich !-) Bozen und Umland – dann Schleswig-Holstein, kreuz und moin bis rauf nach Dänemark, und Zürich und Umgebung.

Ende November bis Anfang Dezember mache ich noch Station in Luzern und Umgebung.

(Tourplan siehe https://oliverpautsch.wordpress.com/termine)

Hoff. Ent. Lich.
Hält meine alte Karre das alles noch aus ;-)


Plötzlich berühmt

27. Juli 2011

Vor Lesungen habe ich immer ein wenig Lampenfieber, das ist auch gut so. Doch neulich war ich vor einer Lesung in Erkrath RICHTIG nervös. Es handelte sich nämlich um die Schule, an der meine Frau gerade unterrichtet. Und das bedeutete, sie würde zum ersten Mal Zeugin einer kompletten Veranstaltung sein.
Ihre dritte und eine vierte Klasse bekam also das volle „S.U.P.E.R.“-Programm. Und ich danach tatsächlich eine gute Note ;-)

Nach den anschließenden Autogrammen haben die Kinder darauf bestanden, dass Sandra (immerhin Co-Autorin des Lexikons „Alles Mädchensache“, früher „Reine Mädchensache) die Karten für ihre Fans ebenfalls signieren sollte.
So hatte meine Frau spontan ihre erste Autogrammstunde – und ich war plötzlich stolz wie Oskar!

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