Hallo Wien!

7. November 2007

Hui!

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Mir ist dieses Jahr zum ersten Mal aufgefallen, dass es unter Erwachsenen common sense zu sein scheint, Halloween total scheiße zu finden. Kommerzielle Kacke. Aus Amerika. Erfunden, traditionslos und künstlich. Viel zu kommerziell. Einfach grauenhaft und furchtbar. Und tooootal kommerziell, natürlich!

Aha. Das denkt also die Nation, die bereits ab Mitte November als Landebahnbefeuerung für den heiligen Klaus ihre Vorgärten und Fensterbänke unter Strom setzt. Werden hier nicht an jedem zweiten Balkon und Haus rot-weiße Figuren angedübelt, die, seltsam verrenkt, einen braunen Sack zu tragen versuchen?

Und liegt hier nicht in zilliarden Meter Geschenkpapier Verwickeltes pünktlich am 24.12. unter billionen geköpfter Nadelbäume?

Um welche Tradition ging es dabei nochmal? Nein, ich löse das jetzt NICHT auf ;-)

Achtung, Missverständnisgefahr: Ich LIEBE Weihnachten. Und halte mich für einen ganz guten Kürbisschnitzer.

„Ja, aber, bei (für?) St. Martin muss man wenigstens noch singen“, meinte gestern eine Mutter zu mir. Alles klar. Weil ich damals MUSSTE, kneife ich heute noch störrisch die Lippen zusammen, wenn es heißt: „Ich gehe mit meiner Laterne …“

Dass man Halloween AUCH verkleidet mit der Tüte losziehen und Süßigkeiten erpressen kann, haben meine Jungs noch nicht begriffen. Gut so. Erstmal reicht ja auch der Kürbis. Aber Leute, lacht doch einfach mal und lasst den Kindern ihren Spaß. Können ja auch zuckerreduzierte Vollkornkekse sein.

Buh!

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P.S.: Leider mag MamaSan absolut nichts, was man (das bin in diesem Fall ich ;-) kulinarisch aus dem Innenleben der roten Feldfrucht herstellen könnte. Außer vielleicht Kürbiskernbrot. Aber das mit dem Brot und den Kernen ist ein anderes Thema …

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