Leseförderung (besonders für Jungs)

2. November 2011

Dank des Jungenlexikons und meiner Bücher für Jugendliche habe ich den (nicht gerade uncoolen ;-) Status, besonders Jungs für Bücher interessieren zu können. Und zwar nicht nur für meine … Das möchte ich hier ausbauen:

Neulich in Süd-Tirol, genauer auf Lesereise in Bozen, lernte ich endlich den „Papst“ der Vorleser für Jungs (und natürlich Mädchen !-) kennen: Frank Maria Reifenberg.

Wir sind eigentlich Nachbarn, haben uns aber zuvor leider nie getroffen. Liefen uns also eher zufällig fast 1.000 Kilometer entfernt über den Weg und – ich kann hier nur für mich sprechen -, mochten uns auf Anhieb.
Das liegt zum Teil auch an meinem Respekt vor seiner Art von Veranstaltungen. Der Mann liest nicht einfach nur vor, nein! Der kann es auch in einer Turnhalle durchziehen ;-)

Das sieht man z.B. in einem aussagekräftigen Filmbericht HIER

Für Frank M. Reifenbergs Programme muss man keine Werbung mehr machen. Der Mann ist langfristig ziemlich ausgebucht. Doch da eins meiner Lieblingsworte „trotzdem“ ist, empfehle ich ihn sehr gern – und sein Konzept:

Hier findet man alles: http://frankmariareifenberg.wordpress.com

Als Zugabe den Flyer (pdf-Datei) zur Leseförderung

Lesen soll Spaß machen.


On the Road – Again

8. Oktober 2011

Nächsten Montag fällt der Startschuss. Um acht Uhr (Ein „HUA!“ für Nachtarbeiter ;-) beginnt mit Stuttgart und Umgebung der erste Teil meiner Lesetour-Saison.

Weiter auf der Tourliste stehen (mit Verschnaufpausen zu Hause natürlich !-) Bozen und Umland – dann Schleswig-Holstein, kreuz und moin bis rauf nach Dänemark, und Zürich und Umgebung.

Ende November bis Anfang Dezember mache ich noch Station in Luzern und Umgebung.

(Tourplan siehe https://oliverpautsch.wordpress.com/termine)

Hoff. Ent. Lich.
Hält meine alte Karre das alles noch aus ;-)


Plötzlich berühmt

27. Juli 2011

Vor Lesungen habe ich immer ein wenig Lampenfieber, das ist auch gut so. Doch neulich war ich vor einer Lesung in Erkrath RICHTIG nervös. Es handelte sich nämlich um die Schule, an der meine Frau gerade unterrichtet. Und das bedeutete, sie würde zum ersten Mal Zeugin einer kompletten Veranstaltung sein.
Ihre dritte und eine vierte Klasse bekam also das volle „S.U.P.E.R.“-Programm. Und ich danach tatsächlich eine gute Note ;-)

Nach den anschließenden Autogrammen haben die Kinder darauf bestanden, dass Sandra (immerhin Co-Autorin des Lexikons „Alles Mädchensache“, früher „Reine Mädchensache) die Karten für ihre Fans ebenfalls signieren sollte.
So hatte meine Frau spontan ihre erste Autogrammstunde – und ich war plötzlich stolz wie Oskar!

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Schweizer Lesereise

20. November 2010

Was für ein Bergfest!

Die erste Hälfte meiner Schweizer Lesereise in und um Luzern herum habe ich am Freitag redlich absolviert. Fünf Werktage, vierzehn Lesungen – von Primarstufe bis Berufsschule, Realschule und Gymnasium.
Allerdings verwirren mich die Abkürzen der Schulformen immer wieder: KKA(b/c), ORS, KS, BBZ … Häh?
Da war ich überfordert. Hinzu kommt, dass sich die Schulformen auch noch von Kanton zu Kanton unterscheiden. Wer soll da durchsteigen? Ein deutscher Zugereister ?-)

Egal. Mir sind die Zuhörer wichtig. Schüler von neun bis achtzehn Jahren. Von Auszubildenenden des Karrosseriespenglergewerbes bis zu Grundschülern waren alle dabei. Die Schulen lagen in der Luzerner Innenstadt und auf dem Land inmitten RICHTIG hoher Berge. Für mich als Flachlandpflanze recht beeindruckend.

Ich habe aus meinen Büchern vorgelesen und Crashkurse im Drehbuchschreiben durchgeführt. Die mir vorgelesenen Ergebnisse der Drehbuchwerkstätten waren teilweise wirklich beeindruckend.
Bei so ziemlich jeder Veranstaltung wurde mir hinterher ein Loch in den Bauch gefragt. Auch wenn sich viele Fragen natürlich wiederholen, ist das immer noch der Teil, der mir den meisten Spaß macht.
Und – in so ziemlich JEDER Lesung wurde ich gebeten, einmal laut „Kuchichästli“ zu sagen, was ungefähr wie „kChuchiikSchächßßschtlii!“ geklungen haben muss, „Küchenkästchen“ heißt und immer ein großer Lacher war. Worauf ich die Fragenden dann gezwungen habe, Kölsch zu sprechen: „Et hätt noch immer jot jejange“ … hehe!

Schon während der Woche entstanden die ersten neuen Facebook- und Twitter-Kontakte. Hier sind die Schweizer Jugendlichen recht aktiv, scheint es. Außerdem kamen schon die ersten positiven Rückmeldungen von Lehrer/innen und Bibliothekarinnen. Was ich erhielt, klingt durchgängig positiv. Meine vorgestellten Bücher werden in den Medienzentren ausgeliehen und vorgemerkt. Und einige Klassen lesen nun die Bücher selbst oder bekommen sie vorgelesen.

Nachmittags habe ich dann das Luzerner Umland per Auto und die wunderschöne Innenstadt zu Fuß erkundet. Außerdem habe ich teilweise hervorragend gegessen. Besonders im Hotel Rebstock, das wirklich zum empfehlen ist. Meine Meinung dazu findet sich bei „qype.com“.

Was mir aufgefallen ist: In der ganzen Woche habe ich tatsächlich kein einziges Mal den Fernseher eingeschaltet. Nur ein paar der Livestream-Lesungen auf lovelybooks.de habe ich mir auf dem Macbook angesehen. Ken Follett sogar auf dem Balkon vor dem malerischen Hintergrund der Hofkirche Sankt Leodegar.

Außerdem habe ich noch das Konservatorium Dreilinden besucht. Die Musikhochschule mit dem Fachbereich Klassik liegt in einem malerischen Park über den Dächern von Luzern. Das Gebäude machte außen und innen auf mich den beeindruckenden Eindruck eines „Mini-Hogwarts“! (Harry-Potter-Fans wissen, was ich meine ;-) Weitere Bilder der beiden Schulgebäude gibt es hier. Die Musikhochschule wird sehr wahrscheinlich einer der Handlungsorte für mein übernächstes Projekt.

Insgesamt kann ich einen Besuch von Luzern nur empfehlen. Auch ich werde sicher wiederkommen und auf jeden Fall mehr (freie) Zeit mitbringen. Denn meine Woche hier war viel zu schnell vorüber.
Am Sonntag geht nun es weiter zur Lesewoche nach Zürich. Mittlerweile ja schon zum zweiten Mal, doch natürlich an vielen neuen Leseorten. Ich bin gespannt und freue mich auf die Leserereise durch die Schweiz, Teil zwei!


Lesung in Hilden

7. Oktober 2010

Möchte auf die kommende Motto-Lesung in Hilden hinweisen:
„Wer im Glashaus sitzt …“ am Samstag, den 9. Oktober 2010 um 15:00 Uhr.
Geplant ist eine Lesung aus der Itter-Krimi-Trilogie „Tödliche Stille“, Seelentöter“ und „Die Fabry-Papiere“.
Mit Buchverkauf und anschließender Signierstunde.
Ort: Hortvs Peter Janke Gartenkonzepte, Hochdahler Straße 350, Hilden.

Weitere Lesungen unter Termine


Lesungstermine in Hilden

28. Juni 2010

Am Mittwoch, den 30. Juni 2010 um 19:30 Uhr lese ich aus meinem zweiten Itterkrimi „Seelentöter“ in der Stadtbücherei Hilden.

Aus dem dritten Itterkrimi „Die Fabry-Papiere“ lese ich dann am 14. September um 19:30 in der Hildener Stadtbücherei.


Was sagt die Presse zu „SEELENTÖTER“ ?

29. Dezember 2009

Eine kleine Presseschau zum neuen Roman:

Interview in der Solinger Wochenpost:
„Ich schreibe keine Wanderführer“

Rheinische Post:
„Hanna Broder sieht rot“

Solinger Tageblatt:
„Broder ermittelt wieder“

Da bleiben wir dran ;-)

Weitere Presse zu Lesungen (noch nicht „Seelentöter“)

Drei Wünsche frei für Jakob (in Husum)

und auf dem Lesefest Eltville


%d Bloggern gefällt das: