Schweizer Lesereise

20. November 2010

Was für ein Bergfest!

Die erste Hälfte meiner Schweizer Lesereise in und um Luzern herum habe ich am Freitag redlich absolviert. Fünf Werktage, vierzehn Lesungen – von Primarstufe bis Berufsschule, Realschule und Gymnasium.
Allerdings verwirren mich die Abkürzen der Schulformen immer wieder: KKA(b/c), ORS, KS, BBZ … Häh?
Da war ich überfordert. Hinzu kommt, dass sich die Schulformen auch noch von Kanton zu Kanton unterscheiden. Wer soll da durchsteigen? Ein deutscher Zugereister ?-)

Egal. Mir sind die Zuhörer wichtig. Schüler von neun bis achtzehn Jahren. Von Auszubildenenden des Karrosseriespenglergewerbes bis zu Grundschülern waren alle dabei. Die Schulen lagen in der Luzerner Innenstadt und auf dem Land inmitten RICHTIG hoher Berge. Für mich als Flachlandpflanze recht beeindruckend.

Ich habe aus meinen Büchern vorgelesen und Crashkurse im Drehbuchschreiben durchgeführt. Die mir vorgelesenen Ergebnisse der Drehbuchwerkstätten waren teilweise wirklich beeindruckend.
Bei so ziemlich jeder Veranstaltung wurde mir hinterher ein Loch in den Bauch gefragt. Auch wenn sich viele Fragen natürlich wiederholen, ist das immer noch der Teil, der mir den meisten Spaß macht.
Und – in so ziemlich JEDER Lesung wurde ich gebeten, einmal laut „Kuchichästli“ zu sagen, was ungefähr wie „kChuchiikSchächßßschtlii!“ geklungen haben muss, „Küchenkästchen“ heißt und immer ein großer Lacher war. Worauf ich die Fragenden dann gezwungen habe, Kölsch zu sprechen: „Et hätt noch immer jot jejange“ … hehe!

Schon während der Woche entstanden die ersten neuen Facebook- und Twitter-Kontakte. Hier sind die Schweizer Jugendlichen recht aktiv, scheint es. Außerdem kamen schon die ersten positiven Rückmeldungen von Lehrer/innen und Bibliothekarinnen. Was ich erhielt, klingt durchgängig positiv. Meine vorgestellten Bücher werden in den Medienzentren ausgeliehen und vorgemerkt. Und einige Klassen lesen nun die Bücher selbst oder bekommen sie vorgelesen.

Nachmittags habe ich dann das Luzerner Umland per Auto und die wunderschöne Innenstadt zu Fuß erkundet. Außerdem habe ich teilweise hervorragend gegessen. Besonders im Hotel Rebstock, das wirklich zum empfehlen ist. Meine Meinung dazu findet sich bei „qype.com“.

Was mir aufgefallen ist: In der ganzen Woche habe ich tatsächlich kein einziges Mal den Fernseher eingeschaltet. Nur ein paar der Livestream-Lesungen auf lovelybooks.de habe ich mir auf dem Macbook angesehen. Ken Follett sogar auf dem Balkon vor dem malerischen Hintergrund der Hofkirche Sankt Leodegar.

Außerdem habe ich noch das Konservatorium Dreilinden besucht. Die Musikhochschule mit dem Fachbereich Klassik liegt in einem malerischen Park über den Dächern von Luzern. Das Gebäude machte außen und innen auf mich den beeindruckenden Eindruck eines „Mini-Hogwarts“! (Harry-Potter-Fans wissen, was ich meine ;-) Weitere Bilder der beiden Schulgebäude gibt es hier. Die Musikhochschule wird sehr wahrscheinlich einer der Handlungsorte für mein übernächstes Projekt.

Insgesamt kann ich einen Besuch von Luzern nur empfehlen. Auch ich werde sicher wiederkommen und auf jeden Fall mehr (freie) Zeit mitbringen. Denn meine Woche hier war viel zu schnell vorüber.
Am Sonntag geht nun es weiter zur Lesewoche nach Zürich. Mittlerweile ja schon zum zweiten Mal, doch natürlich an vielen neuen Leseorten. Ich bin gespannt und freue mich auf die Leserereise durch die Schweiz, Teil zwei!

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Lesung in Hilden

7. Oktober 2010

Möchte auf die kommende Motto-Lesung in Hilden hinweisen:
„Wer im Glashaus sitzt …“ am Samstag, den 9. Oktober 2010 um 15:00 Uhr.
Geplant ist eine Lesung aus der Itter-Krimi-Trilogie „Tödliche Stille“, Seelentöter“ und „Die Fabry-Papiere“.
Mit Buchverkauf und anschließender Signierstunde.
Ort: Hortvs Peter Janke Gartenkonzepte, Hochdahler Straße 350, Hilden.

Weitere Lesungen unter Termine


„Die Fabry-Papiere“ und der Hildener Stadtschreiber 2010

12. Juli 2010

Mit einer Pressekonferenz im Hildener Rohbau der Sparkasse wurde mein dritter Hanna-Broder-Krimi mit dem Titel „Die Fabry-Papiere“ auf die Welt losgelassen.

Weitere Details zum Roman und Hörbeispiele wie immer unter „Bücher“.
Die Leseprobe wie immer unter „Kapitel eins“.

Mehr Einzelheiten zum interessanten Ort der Vorstellung finden sich hier.
Denn kurz vor Erscheinen des Romans gingen die neuen Seiten des Hildener Stadtschreibers 2010 online.

Habe die Ehre !-)


Lesungstermine in Hilden

28. Juni 2010

Am Mittwoch, den 30. Juni 2010 um 19:30 Uhr lese ich aus meinem zweiten Itterkrimi „Seelentöter“ in der Stadtbücherei Hilden.

Aus dem dritten Itterkrimi „Die Fabry-Papiere“ lese ich dann am 14. September um 19:30 in der Hildener Stadtbücherei.


Der letzte Akt …

5. Mai 2010

Vor fünf Minuten habe ich die Widmung und den Dank für den neuen Roman DIE FABRY-PAPIERE an den Emons Verlag geschickt. Das überarbeitete Manuskript bekam der Verlag bereits gestern.
Das war mein vorletzter Akt – nun bleiben nur noch die Druckfahnen.

Viele Jahre lang bin ich an der Büste Wilhelm Fabrys in der Hildener Fußgängerzone achtlos vorbei gegangen. Erst als das Fabry-Jahr 2010 anstand, wurde mir klar, dass Hilden einen ganz außerordentlichen Mitbürger ehren wird.

Büste von Wilhelm Fabry in der Hildener Fußgängerzone

DIE FABRY-PAPIERE knüpfen in der Geschichte direkt an den SEELENTÖTER an.
In meiner Schreibphase gefiel mit die Vorstellung, den neuen dritten Fall in der Zeitschiene nahtlos an den zweiten Fall anzuknüpfen. Das erste Kapitel ist wie immer hier zu lesen.

Ich hoffe, dass wir während des Fabry-Jahrs 2010 einige Veranstaltungen in und um Hilden durchführen werden. Und ich freue mich darauf, aus den beiden neuen Büchern vorzulesen.

Der Juni wird also ein großartiger Monat.
Besonders, weil wir uns alle auf Marie freuen. Unsere erste Tochter ;-)


Was sagt die Presse zu „SEELENTÖTER“ ?

29. Dezember 2009

Eine kleine Presseschau zum neuen Roman:

Interview in der Solinger Wochenpost:
„Ich schreibe keine Wanderführer“

Rheinische Post:
„Hanna Broder sieht rot“

Solinger Tageblatt:
„Broder ermittelt wieder“

Da bleiben wir dran ;-)

Weitere Presse zu Lesungen (noch nicht „Seelentöter“)

Drei Wünsche frei für Jakob (in Husum)

und auf dem Lesefest Eltville


SEELENTÖTER – Hanna Broder ermittelt wieder!

8. November 2009

Murphys Law lautet: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

In ihrem zweiten Einsatz nach „Tödliche Stille“ muss Hauptkommissarin Hanna Broder im gerade erschienenen Roman „Seelentöter“ feststellen, wie es ist, wenn dieser pessimistische Ansatz tatsächlich Wirklichkeit wird. Und wir reden hier nicht über Brotscheiben, die immer nur auf die gebutterte Seite fallen. Oh, nein!

SEELENTÖTER cov

Die kurze Affäre mit einem Kollegen, die Hanna schon vor dem ersten Roman „Tödliche Stille“ ihre Ehe gekostet hatte, fliegt ihr in diesem Buch komplett um die Ohren. Es reichte nicht, dass sich Hanna aus Niedersachsen in ein anderes Bundesland hatte versetzen lassen. Denn trotz ihrer Versetzung ins Rheinland wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.
Jemand entführt, quält und tötet Frauen im neuen Revier. Besonders Frauen, die Hanna ähnlich sehen. Die Frage ist schon bald nicht mehr, wer der Täter sein könnte – die Frage ist, wer wen zuerst erwischt: Hanna ihren ehemaligen Kollegen und Liebhaber?
Oder der Sadist Hanna und ihre Familie?

Was du nicht willst,
das man dir tu,
füg nie einem Sadisten zu!

Diese (leicht abgewandelte) Goldene Regel kann Hanna auf jeden Fall bestätigen. Mit Brief und Siegel.

Ich wünsche eine spannende Lektüre – Oliver Pautsch

SEELENTÖTER
Kriminalroman von Oliver Pautsch
Emons Verlag, Köln 2009
Broschur, ca. 200 Seiten
ISBN: 978-3-89705-674-9
9,90 Euro

Alle Lesungen unter „Termine“

Signierte Bücher gibt es im “KAUF(denPautsch)LADEN“


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