Was ich im Deutschen Fernsehen NIE WIEDER hören möchte:

Aus ständig aktuellerem Anlass:
(Bestehende Reihenfolge entspricht NICHT dem Grad meiner Abneigung)

„What the fuck!?“
(Til Schweiger „Kuckuckweh“ Teil 1-33)

„Ist am Nachmittag eine Bombe hochgegangen…“
(Tagesschau und Heute)

„Bingo!“
(Arhhg. Das SCHLIMMSTE Wort als Erkenntnisaussage im Krimi WELTWEIT -> wir erinnern uns: BINGO ist eine extrem bewegungsarme Sportart für Frühvergreiste und Ältere, in der … Ach was, google that!)

„Wurde das durch den …“ (oder) „Wir haben das durch den Computer gejagt. Leider ohne Ergebnis.“
(„Ach, echt. Ihr habt das ‚gejagt‘? Ihr Idioten?“, möchte man Schauspielern, Moderatoren und Nachrichtensprechern gern mit weiteren lauten Flüchen ((„What the …!?“)) zurufen. „Wie wäre es den mal mit einem DATENABGLEICH?!“

Ach, was reg‘ ich mich auf.
In diesem Sinne „gottdämmitwottsefack!“
Olé

(Diese Liste darf gern erweitert werden)

Und bald starten wir: „Was ich im Deutschen Fernsehen nie wieder SEHEN möchte…“

Unter Verdacht – die Zweite!

Vorgestern kam die Nachricht der Produktionsfirma:
„Die ‚Grauzone‘ ist abgedreht.“
Hinter diesem eher neutral klingenden Satz verbirgt sich eine Botschaft, in der das
HURRA!
gar nicht groß genug geschrieben sein könnte! Ausrufezeichen.
Nee. !!! DREI Ausrufezeichen !!!

UnterVerdacht

Die „Grauzone“, Folge 23 (?) von „Unter Verdacht“ ist ENDLICH gedreht worden.
Mit Senta Berger, Rudolf Krause und Gerd Anthoff in den Hauptrollen.
Drehort ist München gewesen. Die Regie hat Andreas Herzog übernommen.
Eine unserer Figuren spielt Jürgen Tarrach, was ich besonders klasse finde.

Ich habe nachgesehen, wie lange wir von der ersten Idee bis zu dieser kleinen Nachricht vom Drehschluss gebraucht haben: 22 Monate!
„Wir“, das sind Isabel Kleefeld (großartige Autorin und Regisseurin) und ich.

In unserer Folge „Grauzone“ geht es um das Altwerden. Um den Umgang von Behörden und skrupellosen Geschäftemachern mit Senioren. Um Pflegedienste und Pflegedienstbetrug.
Kann man eine spannende Geschichte für einen Film um kriminell falsch abgerechnete Pfledienstleistungen überhaupt hinkriegen?

Wir werden GENAU DAS sehen – wenn alles gut geht.
Ich wünsche (uns) allen jetzt noch einen guten Schnitt !-)

Olé

ZDF-Pressemeldung zum Drehstart

UNTER VERDACHT auf der ZDF-Seite

UNTER VERDACHT bei Wikipedia

JAKOBS BRUDER Sendetermin TV

dass ich das noch erleben darf …

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Nächste Woche ist es endlich soweit – JAKOBS BRUDER feiert am Montag, den 3. September im NDR um 23:15 Uhr TV-Premiere!

Credits, Trailer, Fotos, Pressemappe, undundund unter:

Kinoverleih: Alphamedia JAKOBS BRUDER

Film Heimseite: www.jakobsbruder.de

Wer’s verpasst hat – DVD bei amazon.de

Den Soundtrack gibt es übrigens auch bei iTunes.

OgF (aka faq): Gibt’s das auch auf DVD?

Ist eine häufig gestellte Frage, wenn es um meine Arbeit als Drehbuchautor geht. Die Antwort lautet:

Ja.

Natürlich ist nicht alles auf DVD erhältlich, aber die Brange arbeitet daran !-)

Beginnen wir chronologisch.
(Ich melde nur Veröffentlichungen, bei denen ich tatsächlich das Drehbuch geschrieben habe, ansonsten wird mein Autorenstatus als Bearbeiter, etc. gekennzeichnet. Und: diese Liste wird kontinuierlich weiter ausgebaut, also – stay tuned ;-)

Die Wache – Krimiserie (noch nicht)

SK Kölsch – Krimiserie
Folge „Der Aap“ (für Nicht-Kölner: „Der Affe“ ;-)

Zielfahnder – Krimiserie (noch nicht)

Unter uns – Soap (noch nicht)

Beach Boys – TV-Film (Buchbearbeitung – noch nicht)

Beutolomäus sucht den Weihnachtsmann

Jakobs Bruder

Unter Verdacht. Die falsche Frau – TV-Reihe
in „Unter Verdacht-Volumen 3“
Pressematerial dazu gibt es hier

Kurzfilme – gibt es bisher nur bei mir direkt. Kontakt mit Anfrage unter
oliver(et)pautsch.net

GEBURT EINES BUCHS – Die GANZE Story

Wir sprachen eben bei Facebook darüber.
Aber die erlauben nur 500 Zeichen.
Obwohl Kurzform.
Ich erlaube mir mehr. Hier:

GEBURT EINES BUCHS – Die GANZE Story

Idee. Große Gefühle.
Schreiben.
Zweifeln.
Weiterschreiben.
Verlag suchen.
Dafür zusammenfassen.
Anbieten.
Abgelehnt werden.
Frustriert sein.
Neu versuchen.
Abgelehnt werden.
Neu versuchen.
(…)
Vielleicht.
Verhandeln.
Angebot verneinen.
Wieder verhandeln.
Vielleicht Vertrag.
Lektorat.
Streiten.
Überarbeiten.
Lektorat.
Streiten.
Zweifeln.
Fertig schreiben.
Abgeben.
Loslassen.
Seufzen.
Freuen. Zurücklehnen.
Halbes Jahr warten.
Vermarkten. Alles versuchen.
Ein Jahr später: Verkaufszahlen.
Frustriert sein.
Auf Regen warten. Auf Inspiration. Auf neuen Mut.

Und auf das neue Buch.

Schweizer Lesereise

Was für ein Bergfest!

Die erste Hälfte meiner Schweizer Lesereise in und um Luzern herum habe ich am Freitag redlich absolviert. Fünf Werktage, vierzehn Lesungen – von Primarstufe bis Berufsschule, Realschule und Gymnasium.
Allerdings verwirren mich die Abkürzen der Schulformen immer wieder: KKA(b/c), ORS, KS, BBZ … Häh?
Da war ich überfordert. Hinzu kommt, dass sich die Schulformen auch noch von Kanton zu Kanton unterscheiden. Wer soll da durchsteigen? Ein deutscher Zugereister ?-)

Egal. Mir sind die Zuhörer wichtig. Schüler von neun bis achtzehn Jahren. Von Auszubildenenden des Karrosseriespenglergewerbes bis zu Grundschülern waren alle dabei. Die Schulen lagen in der Luzerner Innenstadt und auf dem Land inmitten RICHTIG hoher Berge. Für mich als Flachlandpflanze recht beeindruckend.

Ich habe aus meinen Büchern vorgelesen und Crashkurse im Drehbuchschreiben durchgeführt. Die mir vorgelesenen Ergebnisse der Drehbuchwerkstätten waren teilweise wirklich beeindruckend.
Bei so ziemlich jeder Veranstaltung wurde mir hinterher ein Loch in den Bauch gefragt. Auch wenn sich viele Fragen natürlich wiederholen, ist das immer noch der Teil, der mir den meisten Spaß macht.
Und – in so ziemlich JEDER Lesung wurde ich gebeten, einmal laut „Kuchichästli“ zu sagen, was ungefähr wie „kChuchiikSchächßßschtlii!“ geklungen haben muss, „Küchenkästchen“ heißt und immer ein großer Lacher war. Worauf ich die Fragenden dann gezwungen habe, Kölsch zu sprechen: „Et hätt noch immer jot jejange“ … hehe!

Schon während der Woche entstanden die ersten neuen Facebook- und Twitter-Kontakte. Hier sind die Schweizer Jugendlichen recht aktiv, scheint es. Außerdem kamen schon die ersten positiven Rückmeldungen von Lehrer/innen und Bibliothekarinnen. Was ich erhielt, klingt durchgängig positiv. Meine vorgestellten Bücher werden in den Medienzentren ausgeliehen und vorgemerkt. Und einige Klassen lesen nun die Bücher selbst oder bekommen sie vorgelesen.

Nachmittags habe ich dann das Luzerner Umland per Auto und die wunderschöne Innenstadt zu Fuß erkundet. Außerdem habe ich teilweise hervorragend gegessen. Besonders im Hotel Rebstock, das wirklich zum empfehlen ist. Meine Meinung dazu findet sich bei „qype.com“.

Was mir aufgefallen ist: In der ganzen Woche habe ich tatsächlich kein einziges Mal den Fernseher eingeschaltet. Nur ein paar der Livestream-Lesungen auf lovelybooks.de habe ich mir auf dem Macbook angesehen. Ken Follett sogar auf dem Balkon vor dem malerischen Hintergrund der Hofkirche Sankt Leodegar.

Außerdem habe ich noch das Konservatorium Dreilinden besucht. Die Musikhochschule mit dem Fachbereich Klassik liegt in einem malerischen Park über den Dächern von Luzern. Das Gebäude machte außen und innen auf mich den beeindruckenden Eindruck eines „Mini-Hogwarts“! (Harry-Potter-Fans wissen, was ich meine ;-) Weitere Bilder der beiden Schulgebäude gibt es hier. Die Musikhochschule wird sehr wahrscheinlich einer der Handlungsorte für mein übernächstes Projekt.

Insgesamt kann ich einen Besuch von Luzern nur empfehlen. Auch ich werde sicher wiederkommen und auf jeden Fall mehr (freie) Zeit mitbringen. Denn meine Woche hier war viel zu schnell vorüber.
Am Sonntag geht nun es weiter zur Lesewoche nach Zürich. Mittlerweile ja schon zum zweiten Mal, doch natürlich an vielen neuen Leseorten. Ich bin gespannt und freue mich auf die Leserereise durch die Schweiz, Teil zwei!

John Hughes. Alles, was Spaß gemacht hat. Mit Herz.

Nachrufe sind nicht mein Ding. Aber da mein Videoverleiher (recht sensibel, online ;-) darüber informierte, beklage nun auch ich den Tod eines Filmschaffenden, der mir sehr viele gute Filme gezeigt hat.
Oder geschenkt? Egal.

John Hughes ist tot.
Einen Tag nach meinem Geburtstag im August an Herzversagen gestorben. Nur vierzehn oder fünfzehn Jahre älter. Der Drehbuchautor von FERRIS MACHT BLAU, BREAKFAST CLUB und meinem Weihnachtslieblingsfilm (und ich LIEBE Weihnachtsfilme !-) SCHÖNE BESCHERUNG mit Chevy Chase, war auch Regisseur und Produzent.

Pure Unterhaltung aus Hollywood?
Ja, klar!
Ich könnte über Ingmar Bergmanns Ableben oder den Tod von Fassbinder betroffener sein. Stimmt.
Aber, nehmt es mir nicht übel, John Hughes‘ Filme haben mich mehr inspiriert. Zu sehen, zu genießen und zu schreiben.

Deswegen muss man seinen Sohn ja nicht gleich „Kevin“ oder die Tochter „Prittißuh“ nennen ;-)

John Hughes‘ Nachruf bei Videobuster

Abschied und Neubeginn

Man sollte nicht meinen, wie schwer es mir gerade fällt, die letzten Sätze im alten Büro in die Tasten zu hauen. Die letzte Session geht hier und jetzt ihrem Ende entgegen!
Fast alle Kisten sind gepackt. Morgen werden die großen Teile, wie Schreibtisch und Regale von einem Freund und mir ein Stockwerk tiefer auf die Wohnung verteilt.

Rückblickend sind in diesem Apartment hier im zweiten Stock alle meine Bücher entstanden. Sieben Romane und zwei Sachbücher. Beginnend mit MORDGEDANKEN, noch vor Luis‘ Geburt im Jahr 2003.
(Ich weiß noch genau, wie nervös ich war. Wegen der Geburt UND wegen meinem ersten Roman ;-)

Nun haben meine Frau Sandra und ich gerade die Arbeit am Mädchenlexikon REINE MÄDCHENSACHE beendet. Bis auf die Druckfahnen, die noch ausstehen.
Und auch die Fahnen des zweiten Itter-Krimis SEELENTÖTER um Hanna Broder und ihre Kollegen werde ich nicht hier, sondern ein Stockwerk tiefer in der improvisierten Büroecke bearbeiten.

Da nach den Sommerferien nicht nur Luis eingeschult wird, sondern auch Sandra wieder in Düsseldorf an ihrer Grundschule unterrichtet, werde ich in der neuen Kombination als Hausmann und Autor erst einmal von der Wohnung aus wirken. (Wenn ich denn zum Wirken komme, denn Jakob ist ja auch noch da ;-)
Also lautet das neue Motto: früh aufstehen und keine extremen Nachtschichten mehr. Das wird ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Und das, obwohl der Abgabetermin für den nächsten Roman schon wieder mit Riesenschritten auf mich zueilt …

Coverleiste 2009 klein

Kurzfristige Meldung: Sendetermin BEACH BOYS

Als Wiederholung läuft BEACH BOYS – RETTE SICH WER KANN!

Bubenfilm und Strandkomödie, die auf Sylt spielt. Am Drehbuch habe ich allerdings nur ungenannt mitgeschraubt.
BEACH BOYS ist das Langfilm-Regiedebut von Arne Feldhusen, der später auch STROMBERG und andere gute Sachen regiert hat.

PRO7, Freitag, 17. Juli 10:00 Uhr und Sonntag, 19. Juli, 05:45 Uhr.

Viel Spaß.

Pautsch twittert

Nun hat es mich also auch erwischt. Meine persönliche Testphase bei Twitter läuft bereits. Bisher zwitschere ich nur vom Schreibtisch aus.

Ihr findet also halbwegs Sinnvolles unter:
twitter.com/OliverPautsch

Auf jeden Fall kommen dort aktuelle Termine von öffentlichen Lesungen, TV-Sendungen, Buch- und Kinostarts vor. Aber nicht nur, denn das wäre ja etwas wenig, gell ;-)