KRIMIBUS . Premiere

Liebe Lesende, Zuhörer und Innen:
Am Samstag, den 5. April (ACHTUNG: geänderter und erweiterter Termin!) werde ich in Hilden (und recht nervös) sein.
Dann fährt um 15:00 Uhr zum allerersten Mal und zum zwoten Mal um 17:00 Uhr in der Geschichte der Rheinbahn der „Krimibus“ ab. Das ist die Premiere.

Der Gelenkbus startet vom Hildener (Haupt)Bahnhof. Wir fahren mit mir als Vorleser zu einigen Originalschauplätzen des Romans TÖDLICHE STILLE. Dort halten wir an und ich lese aus dem Buch vor. Soweit der Plan.

Karten gibt es über die Buchungsseite bei der www.rheinbahn.de unter „Shop“ -> „Rundfahrten.
Bei den Ticketverkaufsstellen der Rheinbahn.

Oder telefonisch hier: Krimibus Hilden Plakat

Lesung Unterwegs – Reading On The Road!

Naturgemäß bin ich eher Individualtourist.
Doch die Chance(n) in öffentlichen Verkehrsmitteln zu aus dem eigenen Buch vorzulesen, darf man sich natürlich nicht entgehen lassen. Denn ich lerne gern dazu, also:

TÖDLICHE STILLE goes ÖPNV (Öffentlicher Personen Nah Verkehr)

Zuerst lese ich in einem Linienbus – auf der Route von Hanna Broders Ermittlungen durch Hilden und Umgebung – Samstag, 26. April 2008 – 15:00 Uhr
ACHTUNG! ERWEITERT UND VORVERLEGT: ZWEI NEUE TERMINE AM SAMSTAG, 5. APRIL 15:00 UND 17:00 UHR – Route und weitere Informationen folgen bald (siehe „Lesungen“ auf meiner Heimseite)

Und im Sommer, genauer: am Sonntag, den 15. Juni 2008, fährt eine historische Straßenbahn durch Düsseldorf – anlässlich des 23. Bücherbummels auf der Düsseldorfer Königsallee. Weitere Details und Buchungsmöglichkeiten unter „Lesungen“ bald auf meiner Heimseite.
Sofort geht das hier: Bahnlesung

Oder über die Buchungsseite bei der www.rheinbahn.de unter „Shop“ -> „Rundfahrten.

Nochmal Schule (Alter Sack ;-)

Es ist wirklich merkwürdig, an seiner alten Schule vorzulesen. Wenn die alte Schule auch noch Handlungsort der Geschichte ist, wird es besonders spannend …
Ich war heute am Helmholtz-Gymnasium in Hilden zur Lesung aus meinem Jugendkrimi SIE KRIEGEN DICH eingeladen. Das erste Mordopfer wird in diesem Buch im Müllcontainer neben dem Haupteingang gefunden. (Und die Container stehen immer noch da!)

Auf der Fahrt nach Hilden fiel mir auf, dass die Schüler zur Zeit meines Abiturs 1985 noch nicht einmal GEBOREN waren.

„Ja, kannste mal sehen. Willkommen im Club!“, grinste mein Englischlehrer, den ich auf dem Flur traf.

Die Lehrer haben sich, scheint es, weniger verändert als ich mich selbst, fiel mir auch noch auf. Im Lehrerzimmer, das ich früher NIE betreten hatte, kam ich mir groß, dick und grauhaarig vor. Während einige des Personals immer noch so, na gut, fast so, wie früher aussahen. Meine ehemalige Deutschlehrerin jedenfalls schien sich überhaupt nicht verändert zu haben.

Luis, mein halb fünf jähriger Sohn, wollte unbedingt mit in die Schule. Ich habe sie ihm gezeigt, und einige Geschichten erzählt, weil wir früh genug am Start waren.

Auf der Fahrt nach Hilden hat er mich dauernd nach deutschen oder englischen Vokabeln gefragt. das macht er sonst nie: „Was heißt ‚cat‘?“, „Was heißt ‚ja‘?“, „Was heißt ‚boy‘?“. Ich kam mir schon auf der Fahrt fast wieder wie früher, wie bei einem unangemeldeten Test vor ;-)

Die Klasse 8 hat mir nach der Lesung noch ein kluges Loch in de Bauch gefragt. So viele dezidierte Fragen zu meiner Arbeit, Arbeitsweise, Inspiration, Einkommen, etc. hatte ich noch nie!

Fazit: Es war ein besonderes Erlebnis im HGH.
Die Bude sieht noch genau so aus wie früher. Die Lehrer fast auch (Phänomen!), nur die Pinkelbecken auf dem Schülerklo scheinen tiefer zu hängen als sonst.

Schulen sollten Exschüler unbedingt öfter einladen. Wenn diese Ehemaligen zufällig Autoren sind, unterstützt diese Besuche der Friedrich-Bödecker-Kreis finanziell. Ich danke der Schule und dem Verein für die Einladung zu dieser Veranstaltung!

Schule Schule Schule

Kopernikus Lesung vorher

Wer mich kennt, weiß, wie ich morgens um acht Uhr drauf bin. Und hätte ich vorher nur EIN WENIG nachgedacht, wäre meine Entscheidung, Jugendkriminalromane zu schreiben, vielleicht anders ausgefallen ;-) Mannmannmann, ich bin Nachtarbeiter! Wie kann man von mir erwarten, dass ich morgens schon zur ersten Schulstunde aus meinen Büchern vorlese? Um acht Uhr kann ich kaum sprechen! Nun, Frau Rühl von der Kopernikusschule in Freigericht-Somborn hat genau das von mir erwartet. Und ich war sogar pünklich! Viertel vor stand ich (ausnahmsweise) frisch und fröhlich auf der Matte, um an der größten weiterführenden Schule Deutschlands aus SIE KRIEGEN DICH zu lesen. Und das nicht nur einmal, sondern gleich im Triple-Pack. Zur ersten, dritten und fünften Stunde! Um meine Stimme zu schonen und den Vortrag etwas multimedialer – schließlich bin ich auch Drehbuchautor – zu gestalten, habe ich den knapp zweihundert Kids der drei Veranstaltungen zusätzlich den Kurzfilm EIN EINFACHER AUFTRAG vorgeführt. Die anschließenden Gespräche waren wirklich interessant.Und wer die ursprüngliche Kurzgeschichte zum Kurzfilm lesen möchte – das habe ich den Kopernikus-Schülern nämlich versprochen, findet die Geschichte HIER.  Das hat Spaß gemacht, Leute! Danke. Lesung Kopernikus

Rampensau

Ok, ich geb’s zu.
Zweimal den gleichen Gag als Aufwärmer für meine beiden ersten Lesungen von TÖDLICHE STILLE gebraucht zu haben.
Weil es bei der Eisbein-Lesung in der Scheune des Gutshofs von Schloss Benrath funktioniert hatte, habe ich das Eis in der anständig geheizten Hildener Bücherei damit noch mal gebrochen.
Die Kamera gezückt und zu Beginn der Veranstaltung erzählt: „Mein Sohn Luis ist viereinhalb Jahre alt und wir lesen ihm jeden Tag vor. Er glaubt mir nicht, das SO VIELE Leute GELD bezahlen, um von MIR vorgelesen zu bekommen. Mit Ihrem Einverständnis mache ich deshalb jetzt ein Beweisfoto.“
(So oder ähnlich)

Die Reaktion des Publikums in Hilden war ähnlich gelöst und freundlich wie die in Benrath:

Publikum Hilden 2007

Und die Geschichte mit Luis ist ABSOLUT WAHR! Das nur zu meiner Entlastung ;-)

Das wirklich Spektakuläre für mich an dieser NACHT DER BIBLIOTHEKEN in Hilden war die Premiere, mit Daniel Kögel im Duo aufzutreten. Daniel hat als Pianist die von mir gelesenen Episoden um die Kommissarin Hanna Broder am Flügel begleitet. Und was kann einer Geschichte um fiktive Verbrechen an der Klavierbaudynastie Styneberg u. Sons besseres passieren, als von einem erstklassigen Pianisten begleitet zu werden ?-)

Die musikalische Auswahl passte ebenfalls zum Roman: von J.S. Bach über Police, Queen und die Joe Cocker Version von „With a Little Help from My Friends“ … alles coole Nummern!

Die komplette Liste: (und das darf SEHR gern als Werbung für weitere Auftritte des Dynamic Duo gelten ;-)

1) „Invitation“ – (Intro)
2) „Blue Train“
3) „How Insensitive“ – A.C. Jobim
4) „With a Little Help from my Friends“ – Beatles, Cocker’s Version
5) „Who Wants to Live Forever“ – Queen
6) „Präludium C-Dur, Wohltemperiertes Klavier“ – Johann S. Bach
7) „Don‘ t Stand So Close to Me“ – The Police
8) „Invitation“ – (Outro) … äh (Extro ?-)

Nach der Lesung hat Daniel weiter gespielt, während ich Bücher signiert habe. Wir waren eine würdige Vorgruppe für die offizielle Harry Potter #7 Enthüllung, finde ich.

method reading

Wenn es um eiskaltes Wasser, blau gefrorene Opfer und ständig frierende Ermittler geht, liest man normalerweise Kriminalromane von Henning Mankell oder von einem seiner anderen nordischen Kollegen. Im muckelig warmen Bett.

Am Montag, den 22. Oktober haben sich über sechzig mutige (und fröhliche!) Survival-Zuhörer in einer Scheune eingefunden, um einer Premiere im doppelten Sinn beizuwohnen:

lesung-benrath1.jpg

1) Pautsch liest aus TÖDLICHE STILLE

in

2) der historischen Scheune des Gutshofs von Schloss Benrath. Düsseldorf

benrath2.jpg

Nicht nur ein neues Buch, auch der Veranstaltungsort war jungfräulich. Hinter mir säuberlich geschichtet Brennholz (für die Schlosskamine?). Neben mir geparkt stand sogar eine originale Postkutsche. Die Stadt Düsseldorf hat sie dort eingemottet, weil ein Platz im Museum fehlt.

Was an der Veranstaltung „method reading“ gewesen sein soll? Nun ja, während meine Heldin Hanna Broder in eiskaltem Itterwasser zu ertrinken drohte, froren die Zuhörer und ich uns in der Scheune die Hintern ab. Mein Unterkiefer wurde taub. Die letzten Seiten nach sechzig Minuten konnte ich kaum noch umblättern. Rote Nasen allerorten. Aber irgendwie waren wir fröhliche Frierer …
Und Ihr ein sehr tapferes Publikum, ehrlich! Das muss ich noch einmal wiederholen. Die ganz harten Survivalisten ließen sich von mir sogar noch mit blauer Hand etwas in die Bücher krickeln, bevor sie aus der Scheune zitterten. Von irgendwoher war eine Stimme zu hören: „Ich lass‘ mich morgen krankschreiben!“

Danke! Diese Premiere macht mir Mut, aus TÖDLICHE STILLE in beheizten Räumen vorzulesen. Für Warmduscher und Weicheier – herzlich willkommen ;-)

Am Freitag bin ich zusammen mit dem Pianisten Daniel Kögel anlässlich der NACHT DER BIBLIOTHEKEN in der Hildener Stadtbücherei sozusagen die Vorgruppe zum Großen-Harry-Potter-VII-Start.
Das passt, weil Bekannte, Nachbarn und Freunde immer gern empfehlen: „Schreib doch mal sowas wie diese Harry Potter Romane! Das wär‘ doch was!“

Ja, das wäre wirklich was … (seufz)

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