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27. November 2007

Kopernikus Lesung vorher

Wer mich kennt, weiß, wie ich morgens um acht Uhr drauf bin. Und hätte ich vorher nur EIN WENIG nachgedacht, wäre meine Entscheidung, Jugendkriminalromane zu schreiben, vielleicht anders ausgefallen ;-) Mannmannmann, ich bin Nachtarbeiter! Wie kann man von mir erwarten, dass ich morgens schon zur ersten Schulstunde aus meinen Büchern vorlese? Um acht Uhr kann ich kaum sprechen! Nun, Frau Rühl von der Kopernikusschule in Freigericht-Somborn hat genau das von mir erwartet. Und ich war sogar pünklich! Viertel vor stand ich (ausnahmsweise) frisch und fröhlich auf der Matte, um an der größten weiterführenden Schule Deutschlands aus SIE KRIEGEN DICH zu lesen. Und das nicht nur einmal, sondern gleich im Triple-Pack. Zur ersten, dritten und fünften Stunde! Um meine Stimme zu schonen und den Vortrag etwas multimedialer – schließlich bin ich auch Drehbuchautor – zu gestalten, habe ich den knapp zweihundert Kids der drei Veranstaltungen zusätzlich den Kurzfilm EIN EINFACHER AUFTRAG vorgeführt. Die anschließenden Gespräche waren wirklich interessant.Und wer die ursprüngliche Kurzgeschichte zum Kurzfilm lesen möchte – das habe ich den Kopernikus-Schülern nämlich versprochen, findet die Geschichte HIER.  Das hat Spaß gemacht, Leute! Danke. Lesung Kopernikus


And the winner is … Jakobs Bruder!

27. November 2007

Normalerweise vermeide ich Filmpreisverleihungen im Fernsehen. Weil mir das verkrampfte Lächeln der zweiten und dritten Sieger immer unangenehm ist, wenn der Sieger johlend auf die Bühne stürmt. Aber in Lünen musste ich mir das einfach geben, sogar live! Wenn man selbst im Kinosessel um einen Preis bangt, ist es ECHT spannend im letzten Moment! Das kann ich nun aus eigener Erfahrung sagen. Die „Lüdia“ 2007 des Kinofest Lünen ging dann auch tatsächlich an unseren Beitrag „JAKOBS BRUDER„. Ich musste also keine Enttäuschung überspielen.Der Film hatte einen Tag zuvor auch offizielle Premiere auf dem Kinofest. Sophie Rogall war auf der Premiere, musste aber leider vor der Preisverleihung abreisen. Die weiteren Hauptdarsteller hatten andere Verpflichtungen und konnten nicht dabei sein. Aber Produzent Thomas Schmidt (rechts) und Autor/Regisseur Daniel Walta (links), sowie einige Freunde, Familien- und Teammitglieder fieberten den letzten Worten des Lünener Bürgermeisters entgegen. Auf der Seite der Ruhr Nachrichten ist ein Artikel und sogar der Film des spannenden Moments der Preisverleihung: „And the winner is …“ – Mann, war das spannend!

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Drei tolle Tage …

10. November 2007

Drehstart, Interview und Filmpremiere!

Am 14. November geht’s los:

Dann beginnt Regisseurin Isabel Kleefeld in München mit der von uns beidenverfassten Folge „DIE FALSCHE FRAU“ für die ZDF-Reihe „UNTER VERDACHT„.

Für mich ist diese Arbeit ein Jahreshochlicht (direkt nach der Geburt meineszweiten Sohnes ;-) weil ich diese klugen und spannenden Kriminalfilme mit Senta Berger, Rudolf Krause und Gerd Anthoff liebe, seit Alexander Adolphdie Abteilung 411 für interne Ermittlungen bei der Münchner Kriminalpolizei erfunden hat.

Informationen zur Reihe beim ZDF

Informationen zur Reihe bei Wikipedia

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Am 16. November werde ich als Studiogast zu Besuch bei der KultursendungSCALA, WDR5 sein:

Scala – Aktuelles aus der KulturMontag bis Freitag, 12.05 – 13.00,Wiederholung, 21.05 – 22.00 Uhr

Befragt werden soll ich dort zu den Themen Drehbuchstreik in den USA und der Arbeit von Drehbuchautoren in Deutschland.

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Am 17. November hat unser erster Kinofilm „JAKOBS BRUDER auf dem Kinofest in Lünen Premiere!

Der Film läuft im Wettbewerb für den Pulikumspreis, also bitten wir umzahlreiche Teilnahme. Jede und jeder, der mit von der Partie (und Party) sein will, erhält hier Karten und das volle Programm: www.kinofest-luenen.de

JAKOBS BRUDER“ – 17.11. um 18:30 UhrWeitere Informationen und der Trailer zum Film: www.jakobsbruder.de

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Also bitte:

am 14. freuen,

am 16. einschalten

und am 17. vorbeikommen !-)

 

Danke für die Aufmerksamkeit …


Hallo Wien!

7. November 2007

Hui!

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Mir ist dieses Jahr zum ersten Mal aufgefallen, dass es unter Erwachsenen common sense zu sein scheint, Halloween total scheiße zu finden. Kommerzielle Kacke. Aus Amerika. Erfunden, traditionslos und künstlich. Viel zu kommerziell. Einfach grauenhaft und furchtbar. Und tooootal kommerziell, natürlich!

Aha. Das denkt also die Nation, die bereits ab Mitte November als Landebahnbefeuerung für den heiligen Klaus ihre Vorgärten und Fensterbänke unter Strom setzt. Werden hier nicht an jedem zweiten Balkon und Haus rot-weiße Figuren angedübelt, die, seltsam verrenkt, einen braunen Sack zu tragen versuchen?

Und liegt hier nicht in zilliarden Meter Geschenkpapier Verwickeltes pünktlich am 24.12. unter billionen geköpfter Nadelbäume?

Um welche Tradition ging es dabei nochmal? Nein, ich löse das jetzt NICHT auf ;-)

Achtung, Missverständnisgefahr: Ich LIEBE Weihnachten. Und halte mich für einen ganz guten Kürbisschnitzer.

„Ja, aber, bei (für?) St. Martin muss man wenigstens noch singen“, meinte gestern eine Mutter zu mir. Alles klar. Weil ich damals MUSSTE, kneife ich heute noch störrisch die Lippen zusammen, wenn es heißt: „Ich gehe mit meiner Laterne …“

Dass man Halloween AUCH verkleidet mit der Tüte losziehen und Süßigkeiten erpressen kann, haben meine Jungs noch nicht begriffen. Gut so. Erstmal reicht ja auch der Kürbis. Aber Leute, lacht doch einfach mal und lasst den Kindern ihren Spaß. Können ja auch zuckerreduzierte Vollkornkekse sein.

Buh!

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P.S.: Leider mag MamaSan absolut nichts, was man (das bin in diesem Fall ich ;-) kulinarisch aus dem Innenleben der roten Feldfrucht herstellen könnte. Außer vielleicht Kürbiskernbrot. Aber das mit dem Brot und den Kernen ist ein anderes Thema …


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